SÜDDEUTSCHER CLUB LANGHAAR e.V.

Schorlemer Zuchtausleseprüfung des Deutsch Langhaarverbandes
im Saarland vom 30. September bis 02. Oktober

Die diesjährige Schorlemerprüfung wurde von der Deutsch Langhaar Gruppe Saarland e.V. ausgerichtet. Die Saarländer mit ihrem Vorsitzenden Bernd Jung, Zuchtwart Dominik Wiatr und Schriftführer Dr. Olaf Müller sorgten für einen reibungslosen Ablauf und die nahezu perfekte Organisation. Herzlichen Dank für Ihre Mühe und den riesigen Aufwand. Es war eine überdurchschnittliche Prüfung von hoher Qualität. Insgesamt waren 32 Gespanne gemeldet, 31 sind erschienen, 23 Hunde konnten die Prüfung bestehen, 8 mussten leider ausscheiden.

Die Schorlemer 2009 begann am Freitag, den 30. September, mit der Zuchtschau. Schon hier zeigte sich ein recht ausgeglichenes Bild aller Deutsch Langhaar.
Im Wesen, bei Typ, Form und Haar gab es hervorragende Bewertungen

Auf der Zuchtschau wurden auch vier Hunde aus der ersten Rückpaarung mit einem DL Rüden der F 2 Generation aus dem Zuchtversuch vorgestellt. Im Bild: Esche von Buchheim.
Am Samstag Früh um 7:00 Uhr gings dann ab in die Feldreviere bzw. gleich ans Wasser.

Der SCL war mit 7 Gespannen sehr stark vertreten. Mit dabei: Horneth von Buchheim, geführt von Leonhard Schmieg (183 Punkte),
Kimba von der Riedleite, geführt von Manfred Stappenbacher (183 Punkte), Etzel von Buchheim, geführt von Ursula Resses-Schicker (180 Punkte), Lex von der Schmiede, geführt von Udo Wettering, Max von der Schmiede, geführt von Stephan Amend, Berta vom Krippenfeld, geführt von Peter Thum und Eiko von Buchheim (im 'Bild), geführt von Waltraud Müller.

Eindrücke von der Wasserarbeit, hier wird die Schussfestigkeit im Wasser geprüft.

So ist's brav !

Dass der DL ein vorzüglicher Wasserhund ist, stellen unsere Hunde immer wieder unter Beweis

Kritische Beobachter

Während die Richter sich auf die Wasserarbeit konzentrieren, versorgen sich die Zuschauer mit einer kleinen Stärkung

Bei der Wasserarbeit entscheidet letztendlich das Quentchen Glück, ob man bei der Prüfung ganz vorne oder im Mittelfeld plaziert wird, oder möglicherweise sogar Ausscheiden muss.
Das Verlorenbringen aus der Deckung ist meistens das Schwerste bei der ganzen Sache. Die tote Ente muss eben gefunden und auch gebracht werden.

So viel Konzentration macht ganz schön müde.
Weiter geht's zur Feldarbeit. Am Niederwild müssen und können die Hunde ihre Anlagen zeigen, auch wenn sie sonst überwiegend im Wald jagen. Es ist immer wieder erstaunlich , was ein eher ungeübter Langhaar bei der Feldarbeit leisten kann, wenn er sich nur entfalten darf.

Vier Hunde konnten die Prüfüng trotz bester Vorzensuren bei den bestandenen HZP's leider nicht bestehen. Wieder einmal war die Wasserarbeit das Schwierigste. Sicherlich ärgert man sich über eine nicht bestandene Prüfung. Doch in diesem Falle ist bereits der Weg zur Schorlemer das Ziel. Hier starten nur Hunde, die alle Voraussetzunge zur Zuchtfreigabe erfüllt haben und dies bereits im HZP Alter.

Wir bedanken uns bei allen Führern die diesen hohen Aufwand an Arbeit, Zeit und Kosten nicht gescheut haben, und unseren Süddeutschen Club bei der diesjährigen Schorlemer vertreten haben.

Impressum/Kontakt